Restaurants

Restaurant Tavares

1200-270 Lissabon

Rua da Misericordia N. 37R/C

Tel. 21 34 21 112

www.restaurantetavares.net

Als traditionsreichstes Luxusrestaurant in Lissabon kann das Restaurant Tavares auf eine sehr wechselhafte Geschichte mit beeindruckenden Erfolgen während seines mehr als 220-jährigen Bestehens zurückblicken. Nachdem im Jahr 2003 der langjährige Besitzer Fernando Lopes das Tavares nach fast 45 Jahren aufgegeben hatte, sollte es bis Mitte 2008 dauern, ehe das prunkvoll ausgestattete Restaurant unter der Leitung des erfolgreichen portugiesischen Jungkochs Jose Avillez an frühere Glanzzeiten anknüpfen konnte. Aufgrund Avillez herausragenden Kochkunst avancierte das Tavares binnen kürzester Zeit erneut zum beliebtesten Gourmetrestaurant in Lissabon und der junge Koch wurde 2009 mit seinem ersten Michelin Stern ausgezeichnet. Nach gut drei Jahren beendete Avillez sein überaus erfolgreiches Gastspiel als Chefkoch im Tavares, um sich mit eigenen Restaurants in Lissabon selbstständig zu machen. Im September 2011 eröffnete er das O Cantinho do Avillez und nur wenige Monate später das Belcanto, ein Restaurant von gediegener Eleganz mit exquisiter Küche, für die Jose Avillez 2012 erneut mit einem Michelin Stern geehrt und seit 2014 als einziger Koch in Portugal mit zwei Michelin Sternen ausgezeichnet wurde.

Anfang 2011 wurde Aime Barroyer als Küchenchef im Tavares verpflichtet, ein hoch qualifizierter Koch aus Frankreich, der bereits seit vielen Jahren in Portugal lebt. Als Jungkoch arbeitete Barroyer lange für die französische Koch-Legende Paul Bocuse und stand 1987 dem mehrfach ausgezeichneten, amerikanischen Sternekoch David Bouley bei der Eröffnung seines gleichnamigen französischen Restaurants in New York als Berater zur Seite. Nach seiner Rückkehr aus New York war er einige Zeit als Lehrer an der renommierten Kochschule L’Ecole Ritz-Escoffier in Paris tätig, bevor er Anfang 2000 nach Portugal kam und seine berufliche Karriere unter anderem als Küchenchef im Pestana Palace in Lissabon fortsetzte. Im Restaurant Tavares gelang es Barroyer in Zusammenarbeit mit dem mehrfach ausgezeichneten Sommelier und Maitre d’Hotel Arlindo Madeira im ersten Jahr das hohe Niveau und somit auch den Michelin Stern zu erhalten, konnte die Testesser des bekannten Gastro-Führers im November 2012 aber leider nicht mehr überzeugen. Mit dem Verlust des Michelin Sterns musste Aime Barroyer einen herben Rückschlag in seiner beruflichen Laufbahn verkraften und gab wenige Monate später seine Tätigkeit im Tavares auf. Ein führungsloses Küchenteam und zunehmende Konkurrenz durch neue Restaurants wie das Belcanto in Lissabon führten in Verbindung mit den Auswirkungen der Finanzkrise in Portugal zu stark rückläufigen Besucherzahlen und im Sommer 2013 letztlich zur vorläufigen Schließung des Tavares, bis ein neuer Chefkoch für das prunkvolle Restaurant in Lissabon verpflichtet werden konnte.

Seit September 2013 kocht Henrique Mouro im Restaurant Tavares – ein junger, ausgesprochen kreativer Repräsentant der neuen portugiesischen Küche. Mouro verwendet überwiegend saisonale heimische Produkte, die er bei allem Respekt für die traditionelle Landesküche auf sehr phantasievolle Art verarbeitet und zu erstaunlichen Geschmackserlebnissen werden lässt. 2012 wurde er als Chefkoch im Restaurant Assinatura bereits für seinen innovativen Kochstil von der portugiesischen Akademie für Gastronomie mit dem Großen Preis der Kochkunst ausgezeichnet und man darf gespannt sein, zu welchen Ehren er es zukünftig im Restaurant Tavares noch bringen wird. In Zusammenarbeit mit dem ausgezeichneten Sommelier Arlindo Madeira ist es Henrique Mouro jedenfalls gelungen, das unverändert elegante Ambiente im Restaurant Tavares wieder mit Gästen zu füllen, die sich inmitten gold-glänzender Opulenz mit venezianischen Spiegeln an den reich verzierten Holzwänden und prunkvollen Kristalllüstern unter der Stuckdecke von seinen raffinierten Menüs und hervorragenden Weinen aus heimischen Anbaugebieten begeistern lassen.

Den Gästen im Restaurant Tavares wird wahlweise ein Degustations-Menü mit 4-Gängen (55.- €) oder 7-Gängen (75.- €) offeriert, die begleitenden Weinmenüs kosten 25.- € bzw. 30.- € pro Person zusätzlich.

* Eine Reservierung im Restaurant Tavares wird empfohlen.

Öffnungszeiten: Mo – Sa 19.30 – 23.00 Uhr  Sonntag geschlossen


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Restaurante Alma – Henrique Sa Pessoa

1200-023 Lissabon

Rua da Anchieta 15

Tel. 21 34 70 650

www.almalisboa.pt

Seit Henrique Sa Pessoa – ein junger, durch eine eigene TV-Kochshow in ganz Portugal bekannter und bereits mehrfach ausgezeichneter Koch im Jahr 2009 das Restaurant Alma eröffnet hat, ist das elegante, vollkommen in Weiß gehaltene und mit interessanten Design-Akzenten ausgestattete Lokal im Szeneviertel Santos eines der besten Restaurants in Lissabon. Mit Experimentierfreude und sicherem Gespür für neue Geschmackskombinationen kreiert der talentierte Koch aus frischen, überwiegend portugiesischen Produkten unglaublich gelungene Menüs, bei denen jeder einzelne Gang durch überraschende Aromen-Vielfalt und eine stilvolle optische Präsentation überzeugt.
Zudem gelingt es Henrique Pessoa, seine Gäste im Restaurant Alma trotz des hohen Standards in allen gastronomischen Bereichen und dem eleganten Design-Ambiente zu vergleichsweise günstigen Preisen zu verwöhnen. Im Jahr 2015 ist der begabte Koch mit seinem Restaurant Alma in das Lissaboner Stadtviertel Chiado umgezogen und kocht für die Gäste an seinem neuen Standort mit gleichbleibendem Enthusiasmus.

* Eine frühzeitige Reservierung ist im Restaurant Alma dringend empfohlen.

Öffnungszeiten:  Di -S0 19.00 – 23.00 Uhr


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Restaurante 100 Maneiras

1200-459 Lissabon

Rua do Teixeira 35

Tel. 91 03 07 575

www.restaurante100maneiras.com

Als Ljubomir Stanisic im Jahr 2009 das Restaurant 100 Maneiras in Lissabon eröffnete, war der junge, 1978 in Jugoslawien geborene Koch vielen Lisboetas schon von dem gleichnamigen Gourmet-Restaurant in Cascais bekannt, das er von 2004 bis 2008 dort betrieben hatte. Während dieser Zeit wurde Stanisic mehrfach für seinen modernen und innovativen Kochstil ausgezeichnet und das 100 Maneiras in Cascais galt als eines der zehn besten Restaurants in Portugal. Trotz des immensen Erfolges musste Stanisic das Restaurant 2008 aus wirtschaftlichen Gründen schließen,
entschied sich aber 2009, das 100 Maneiras in Lissabon mit neuem Konzept wieder zu eröffnen.

In dem kleinen, elegant möblierten Restaurant im Lissaboner Stadtteil Bairro Alto hat der experimentierfreudige Küchenchef seinen Gästen keine „Wahl“ in Form einer abwechslungsreichen Speisekarte mehr gelassen und für sie „nur“ ein mehrgängiges Tasting-Menü kreiert, das er mit durchschnittlich 58.- € pro Person wesentlich günstiger anbietet als in seinem früheren Restaurant in Cascais. Dieses Tasting Menü variiert in Abhängigkeit zur Verfügbarkeit von frischen heimischen Produkten, ist aber überwiegend von facettenreich zubereiteten Fischspezialitäten und saisonalem Gemüse geprägt. Mit innovativen Ideen wie z.B. kleine knusprige Streifen von getrocknetem Kabeljau mit winzigen Klammern an einer „Wäscheleine“ zu befestigen und als interessanten Appetizer mit einer würzigen Koriander-Aioli zu servieren beweist Stanisic seine ungewöhnliche Kreativität beim Kochen und hat sich erfolgreich in der anspruchsvollen Lissaboner Restaurant-Szene etabliert. Entsprechend des Namens seines Restaurants 100 Maneiras – was übersetzt „100 Wege“ bedeutet – versteht es Stanisic auf besonders phantasievolle Weise, traditionelle portugiesische Produkte mit modernen Verfahrenstechniken und Variationen von saisonalem Gemüse, Früchten oder exotischen Kräutern und Gewürzen zu herrlich leichten, immer wieder überraschenden Gerichten zu verarbeiten.

Das Fundament für die beeindruckende berufliche Entwicklung verdankt der vielseitige junge Koch der Begegnung mit Vitor Sobral, einem der besten Köche Portugals, der das unglaubliche Potential von Ljubomir Stanisc offensichtlich sehr früh erkannte und förderte. Stanisic hatte Belgrad 1996 aufgrund der politischen Unruhen in seiner Heimat verlassen und diverse Länder in Europa bereist, bevor er 1997 nach Portugal kam und sich dort ansiedelte. Bis auf eine einjährige Ausbildung in Belgrad im Grunde ungelernt, aber ehrgeizig und ausgesprochen talentiert lernte Ljubomir Stanisic durch die Zusammenarbeit mit Vitor Sobral nicht nur die Spezialitäten der portugiesischen Küche kennen, sondern erweiterte auch sein handwerkliches Können im Umgang mit frischen Produkten, die als Grundlage für die Haute Cuisine unverzichtbar sind. Inspiriert von der Kochkunst seines Mentors absolvierte Ljubomir Stanisic zahlreiche Praktika bei bekannten Köchen im In- und Ausland und arbeitete unter anderem im Sterne-Restaurant Fortaleza do Guincho und der Villa Albatroz in Cascais, bevor er 2004 mit dem 100 Maneiras sein erstes eigenes Restaurant eröffnete. Schon ein Jahr später wurde er als bester Küchenchef des Jahres ausgezeichnet, 2007 folgte eine weitere Auszeichnung für seinen kreativen Kochstil und 2008 wurde die Weinliste im 100 Maneiras als eine der drei Besten des Landes prämiert. Da es Ljubomir Stanisic nicht gelang, das 100 Maneiras auch wirtschaftlich erfolgreich zu führen, musste er leider nach knapp fünf Jahren sein Restaurant in Cascais schließen, entschied sich aber wenige Monate später in Lissabon ein neues Lokal und diesem Namen zu eröffnen.

Nach seinem Umzug in die portugiesische Hauptstadt konnte der heute 40- jährige Ljubomir Stanisic an seine früheren Erfolge anknüpfen und ist mittlerweile stolzer Besitzer von insgesamt drei verschiedenen 100 Maneiras Restaurants in Lissabon. Zudem hat er zwischenzeitlich zwei Kochbüchern veröffentlicht, ist als Berater für diverse andere gastronomische Betriebe tätig und war 2011 Juror bei der Fernseh-Kochshow MasterChef Portugal, die ihn weit über die Stadtgrenze Lissabons hinaus im ganzen Land populär gemacht hat. Seit 2012 unterhält Stanisic seine stetig wachsende Fangemeinde mit einer eigenen Kochshow im portugiesischen Fernsehen, in der er auf unterhaltsame Art traditionelle Rezepte vorstellt, die er auf seiner Reise durch verschiedene portugiesische Landesregionen entdeckt und in seinem bereits in zweiter Auflage veröffentlichtem Kochbuch „Papa Quilometros – Uma Caminhada Pela Gastronomia Portuguesa“ zusammengefasst hat.

Das überaus geschäftstüchtige Allround-Talent lässt es sich trotz der Vielzahl an Aufgaben nicht nehmen, mindestens drei mal in der Woche das Restaurant 100 Maneiras im Bairro Alto zu besuchen und in der Küche selber für seine Gäste zu kochen. Da in dem kleinen Restaurant maximal 30 Personen Platz finden, werden die Tische zweimal am Abend vergeben, d.h Reservierungen für 19.30 Uhr oder 22.30 Uhr angenommen.

* Eine Reservierung im Restaurant 100 Maneiras ist dringend empfohlen.

Öffnungszeiten:   Mo – So 19.30 – 02.00 Uhr   |   Küche ab 23.00 Uhr geschlossen.


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Restaurante Assinatura  (Seit Juni 2015 geschlossen)

1250 – 270 Lissabon

Rua do Vale de Pereiro 19

Tel. 21 38 67 696

www.assinatura.pt

Das Restaurant Assinatura war mehr als drei Jahre untrennbar mit dem Namen Henrique Mouro verbunden, da dieser junge portugiesische Meisterkoch das 2010 von ihm eröffnete Lokal mit seinen hervorragenden Kochkünsten binnen kürzester Zeit zu einem Treffpunkt für Gourmets in Lissabon gemacht hat. Mitte 2013 beendete Henrique Mouro jedoch seine überaus erfolgreiche Arbeit als Chefkoch im Assinatura, um sich neuen beruflichen Herausforderungen im Restaurant Tavares zu stellen, hält seine Teilhaberschaft am Restaurant Assinatura aber weiterhin aufrecht.

Als neuer Küchenchef wurde Joao Sa verpflichtet – ein ebenfalls sehr talentierter, junger Berufskollege, der bei namhaften Köchen im In- und Ausland seine Ausbildung absolviert hat und vor seiner Arbeit im Assinatura bereits seit vier Jahren als Chefkoch im Restaurant GSpot in Sintra tätig war. Auch Joao Sa hat sich der anspruchsvollen portugiesischen Küche verschrieben und ist bestrebt, seine Gäste im Assinatura auf gewohnt hohem Niveau mit eigenständigen Kreationen zu verwöhnen. Mit viel Phantasie und hohem technischen Können kreiert er saisonal wechselnde Menüs aus frischen heimischen Produkten, zu denen er als perfekte geschmackliche Ergänzung eine gute Auswahl an portugiesischen Weinen zu vernünftigen Preisen offeriert.

Der Preis für ein 5 oder 7 Gänge Menü liegt bei 53.- bzw. 65.- €, die begleitenden Weine kosten 24.- bzw. 35.- € pro Person zusätzlich. Mittags können die Gäste im Assinatura sich aus der Tageskarte ein Menü nach Wahl zusammenstellen oder einzelne Gerichte pro Person ordern, während die monatlich wechselnden Menüs grundsätzlich nur pro Tisch serviert werden. Die Weinkarte im Restaurant Assinatura ist sehr umfangreich und enthält ausschließlich Weine aus portugiesischen Anbaugebieten, von denen viele auch glasweise ausgeschenkt werden.

* Eine Reservierung im Restaurant Assinatura wird empfohlen.

Öffnungszeiten:  Mittags  Di – Fr 12.30 – 15.00 Uhr

Im August ist das Restaurant Assinatura mittags geschlossen.

Abends  Mo – Do 19.45 – 22.30 Uhr  |  Fr + Sa 19.30 – 23.30 Uhr


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Cantinho do Avillez

1200-162 Lissabon

Rua dos Duques de Braganca 7

Tel. 2119 92 369

www.cantinhodoavillez.pt

Im Jahr 2011 hat Jose Avillez das O Cantinho do Avillez als erstes von heute insgesamt vier eigenen Restaurants im Lissaboner Altstadtviertel Chiado eröffnet und damit den Grundstein zu einer bemerkenswert erfolgreichen Karriere als Gastrom gelegt. Das Cantinho do Avillez ist ein relativ kleines Restaurant mit gut 30 Plätzen, modernem Interieur und angenehm lockerer Atmosphäre, in dem der junge Meisterkoch seine Gäste mit einer interessanten Cross Over Küche aus modernen portugiesischen und internationalen Gerichten zu akzeptablen Preisen verwöhnt. Marokkanische Lamm Tagine mit Gemüse-Couscous und Yoghurt Sauce, Thunfisch Tartar mit Miso-Mayonnaise und Tempura-Spargel oder asiatisch verfeinertes Spanferkel in knusprigem Fladenbrot (Bolo do caco) verdeutlichen die besondere Begabung des reisefreudigen Sterne-Kochs, traditionelle Speisen aus unterschiedlichen Kulturkreisen als Inspiration für neue Kreationen in seinen Restaurants zu nutzen.

Auf der abwechslungsreichen Speisekarte im Cantinho do Avillez findet man eine gute Auswahl an Vorspeisen, die durchschnittlich 6.- bis 8.- € kosten, ein herzhaftes Steak Sandwich (Prego) liegt bei ca. 9.- € und Hauptgerichte bei knapp unter 20.- €. Zusätzlich wird von Montag bis Freitag mittags ein wechselndes Tagesgericht für 10,50 € angeboten, das gemessen an der gebotenen Qualität ausgesprochen preiswert ist. Die Desserts wechseln wie alle Gerichte in der Cantinho von Avillez entsprechend der saisonalen Verfügbarkeit der Produkte, die der phantasievolle Koch überwiegend von heimischen Erzeugern bezieht. Ähnlich verhält es sich mit den Weinen, die alle aus portugiesischen Anbaugebieten stammen und zum größten Teil auch glasweise ausgeschenkt werden. Unbedingt probieren sollte man auch die hervorragenden Cocktails an der kleinen Bar im O Cantinho do Avillez, die nach hauseigenen Rezepten gemixt werden und alle mit einem speziellen „Extra“ a la Avillez überraschen.

* Eine Reservierung im Restaurant O Cantinho do Avillez ist dringend empfohlen.

Öffnungszeiten:  Mo – Fr 12.30 – 15.00 Uhr, 19.00 – 24.00 Uhr   |   Sa + So 12.30 – 24.00 Uhr


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Pizzaria Lisboa

1200-162 Lissabon

Rua dos Duques de Braganca 5

Tel. 21 15 54 945

www.pizzarialisboa.pt

Jose Avillez ist nicht nur einer der besten Köche in Lissabon, sondern auch ein ausgesprochen kluger und erfolgreicher Geschäftsmann, der innerhalb von zwei Jahren insgesamt vier Restaurants mit unterschiedlichen Konzepten im Lissaboner Stadtteil Chiado eröffnet hat. Seine Lokale liegen relativ nah beieinander, so dass der umtriebige Gastronom ohne großen Zeitverlust zwischen seinen Restaurants pendeln kann.

Während das Belcanto als elegantes Restaurant mit zwei Michelin Sternen für feinste portugiesische Haute Cuisine steht und auch in den Lokalen O Cantinho do Avillez und Cafe Lisboa moderne portugiesische Gerichte und Snacks die Speisekarte kennzeichnen, verwöhnt Jose Avillez seine Gäste in der Pizzaria Lisboa nur mit italienischen Spezialitäten. Hartweizen-Mehl für den Pasta-Teig, Carnaioli-Reis für Risotto, Büffel Mozzarella oder qualitativ hochwertigen Aceto Balsamico aus Modena bezieht der anspruchsvolle Meisterkoch von ausgesuchten Lieferanten in Italien, während frisches Gemüse, Fleisch und Fisch aus Portugal stammen. Neben Pasta, Risotto und mediterranen Fleisch- und Fischgerichten gibt es in der Pizzaria Lisboa natürlich auch jede Menge Pizza-Variationen, denen Avillez bis auf Klassikern wie Pizza Margherita und Pizza Marinara allen einen portugiesischen Namen gegeben hat, um mit Pizza Chiado, Pizza Fado oder Pizza Alfama – um nur einige zu nennen – einen direkten Bezug zu seiner geliebten Heimatstadt Lissabon herzustellen.

Die Pizza-Preise variieren wie überall in Abhängigkeit zum Belag zwischen 8.- € bis
maximal 16.- € . Der junge Sterne-Koch hat für seine Gäste in der Pizzaria Lisboa jedoch auch „extravagante“ Varianten kreiert, die mit frischen Perigord Trüffeln (55.- €) oder Riesengarnelen (40.- €) verfeinert zwar einen besonderen Genuss versprechen, leider aber mit einem durchaus „extravaganten“ Preis beeindrucken. Alternativ bietet eine Pizza aus der Molekular-Küche von Jose Avillez sicher ebenfalls ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis, ist aber mit 18,50 € wesentlich preiswerter zu haben. Bis auf diese drei „Extravaganzen“ sind in der Pizzaria Lisboa alle Pizzen auch als Take away erhältlich und können zum Verzehr mit nach Hause genommen werden.

Öffnungszeiten:  Mo – Fr 12.30 – 15.00 Uhr, 19.00 – 24.00 Uhr  |   Sa 12.30 – 24.00 Uhr  |   So 12.30 – 23.00 Uhr


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Cafe Lisboa

1200-442 Lissabon

Largo de Sao Carlos 23

Tel. 21 19 14 498

www.cafelisboa.pt

Mit Eröffnung des Cafe Lisboa hat der Sterne-Koch Jose Avillez das Altstadtviertel Chiado um ein weiteres gastronomisches Highlight bereichert und 2013 im Gebäude des Teatro Nacional de Sao Carlos sein mittlerweile viertes Restaurant in Lissabon etabliert. Die Gäste erwartet ein gediegenes Kaffeehaus-Ambiente im Cafe Lisboa, das durch modernes Mobiliar und zeitgenössische Kunstwerke von portugiesischen Künstlern sehr geschmackvoll ergänzt wurde. Zudem hat der umtriebige Gastrom das gemütliche Lokal durch eine wunderschöne Terrasse auf dem Platz vor dem Lissaboner Opernhaus erweitert, die wie das Restaurant täglich von mittags 12.00 bis 24.00 Uhr nachts geöffnet ist und bei Bedarf durch Heizstrahler angenehm temperiert wird. Die langen Öffnungszeiten im Cafe Lisboa bieten nicht nur den Besuchern der Opernaufführungen im Teatro Nacional optimale Voraussetzungen für einen Late Night Snack, sondern locken auch viele Nachtschwärmer zu späterer Stunde in das zentral gelegene Lokal, um noch eine Kleinigkeit zu essen, bevor man sich bis zum frühen Morgen in einem der zahlreichen Nachtclubs in Lissabon vergnügt. Auch tagsüber ist das Cafe Lisboa eine gute Empfehlung, um in angenehmer Atmosphäre wirklich lecker zu essen oder sich mit Freunden auf der Terrasse zu treffen und bei Cocktails oder einem Gläschen Wein die vorbei flanierenden Menschen zu beobachten.

Die Küche im Cafe Lisboa ist geprägt von portugiesischen Spezialitäten, offeriert aber auch sehr gute Steaks und diverse Kleingerichte wie z.B. frisch zubereitete Hamburger mit Pommes frites und hausgemachten Saucen oder phantasievoll belegte Sandwiches. Naschkatzen wird angesichts der wunderbaren Desserts die Entscheidung schwerfallen, ob man sich für luftig-leichte Mousse au Chocolat, ein Limonen-Basilikum Sorbet oder doch eher für ein köstliches Pasteis de nata mit cremiger Vanillepudding-Füllung entscheiden soll. Die Getränkekarte im Cafe Lisboa bietet eine gute Auswahl an portugiesischen Weinen zu akzeptablen Preisen, hervorragende Cocktails und alle gängigen nicht-alkoholischen Getränke.

Zur Erinnerung sei erwähnt, das es in portugiesischen Restaurants üblich ist, jedem Gast für das „Couvert“ aus Brot, Oliven oder sonstigen Häppchen, das von den Kellnern ungefragt an den Tisch gebracht wird, einen Betrag von durchschnittlich 3.- € pro Person zu berechnen.

Öffnungszeiten:   Mo – So 12.00 – 24.00 Uhr


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Tasca da Esquina

1350 – 119 Lissabon

Rua Domingos Sequeira 41C / Campo de Ourique

Tel. 91 98 37 255

www.tascadaesquina.com

Normalerweise sind Tascas kleine, rustikal möblierte Tavernen, in denen traditionelle portugiesische Hausmannskost geboten wird und man am späteren Abend nicht selten in den Genuss von Fado vadio kommt – d.h. einer der Gäste gibt spontan bekannte Fado-Lieder zum Besten. Als Vitor Sobral – einer der erfolgreichsten Köche Portugals und zugleich mehrfach ausgezeichneter Autor von insgesamt 22 Kochbüchern die Tasca da Esquina im Jahr 2007 eröffnete, wollte er seinen Gästen eine zeitgemäße Alternative dieser traditionellen portugiesischen Lokale bieten und hatte offensichtlich wieder einmal die Zeichen der Zeit richtig erkannt. Die Tasca da Esquina wurde von den Gästen so gut angenommen, das der populäre Koch mittlerweile auch in Brasilien ein vergleichbares Lokal betreibt und 2011 mit der Cervejaria da Esquina noch ein weiteres Lokal im Altstadtviertel Campo de Ourique eröffnet hat, das er jedoch 2015 komplett umgestaltet und seitdem als Fischrestaurant mit dem Namen Peixaria da Esquina betreibt.

Die Tasca da Esquina ist ein modern eingerichtete Restaurant mit sehr ungezwungener Atmosphäre und verfügt im Eingangsbereich über eine separate Snack-Bar, in der man durchaus auch nur mal einen Kaffee oder ein Gläschen Wein trinken kann. Die meisten Gäste besuchen die Tasca da Esquina jedoch hauptsächlich wegen der besonders abwechslungsreichen Auswahl an Petiscos – kleinen, Tapas-ähnlichen Gerichten – die Vitor Sobral aus frischen heimischen Produkten auf absolutem Gourmet-Niveau zubereitet und als einzelne Snacks a la Carte oder als Tasting Menü
mit 4 bis 7 Gängen anbietet. Neben dieser Vielzahl an kleineren, saisonal wechselnden Köstlichkeiten stehen natürlich auch frischer Fisch, Steaks und eine Auswahl an Desserts auf der Speisekarte, die gemessen an der hohen Qualität der Speisen und dem ausgesprochen freundlichen Service in der Tasca da Esquina ein vernünftiges Preisniveau haben.

Ein Tasting-Menü mit 4 Gängen liegt bei 21.50 €, das 7 Gänge Menü mit Dessert bei 38.- € pro Person. Einzelne Petiscos werden mit Preisen zwischen 6.- bis 9.80 € berechnet, Hauptgerichte kosten maximal 22.00 €, Desserts zwischen 3.50 -5.50 €. Auf der Getränkekarte stehen überwiegend Weinen aus portugiesischen Anbaugebieten, aber auch einige Weine aus Brasilien.

* Eine Reservierung in der Tasca da Esquina wird empfohlen.

Öffnungszeiten:  Mo 19.30 – 23.30 Uhr | Di – Sa 12.30 – 15.30 Uhr, 19.30 – 23.30 Uhr | Sonntag geschlossen


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Peixaria da Esquina

1350-102 Lissabon

Rua Correira Teles 56

Tel. 21 38 74 644

www.peixariadaesquina.com

Das Peixaria da Esquina wurde 2015 von Vitor Sobral, einem der erfolgreichsten Köche Portugals in den Räumlichkeiten seiner ehemaligen Cervejaria da Esquina im Altstadtviertel Campo de
Ourique eröffnet, wo er schon seit Jahren nur wenige Hundert Meter entfernt mit der Tasca da Esquina erfolgreich noch ein weiteres Restaurant betreibt. Nach umfassender Renovierung und neuer Möblierung wurde aus der Cervejaria ein modernes Fischrestaurant mit offener Show-Küche und angenehm lockerer Atmosphäre, in dem der Meisterkoch seine Gäste mit frisch zubereiteten Seafood Spezialitäten und Klassikern der portugiesischen Küche auf Gourmet-Niveau verwöhnt.

Neben köstlichen Petiscos (Tapas), Suppen, traditionellen Eintöpfen und einigen Fleischgerichten bietet die Speisekarte im Peixaria da Esquina eine beeindruckende Auswahl an Fischsorten und Meeresfrüchten aus heimischen Gewässern, die in unterschiedlicher Zubereitungsart – d.h. auf Holzkohle gegrillt, frittiert, gekocht, mariniert oder im Ofen unter einer dicken Salzkruste gegart sowohl geschmacklich als auch in der optischen Präsentation garantiert jeden Gast begeistern werden. Das freundliche und gut geschulte Personal sorgt für perfekten Service und berät die Gäste auf Wunsch bei der Auswahl der Weine, die wie in fast allen Lissaboner Restaurants auch im Peixaria da Esquina überwiegend aus portugiesischen Anbaugebieten stammen und passend zu den gewählten Speisen glasweise ausgeschenkt werden.

Wie bei dem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis nicht anders zu erwarten hat sich das Peixaria da Esquina von Vitor Sobral sehr schnell als eines der besten Fischrestaurants in Lissabon etabliert und wird von Einheimischen und Touristen gleichermaßen geschätzt.

*Eine Reservierung im Restaurant Peixaria da Esquina wird empfohlen.

Öffnungszeiten:  Di – Fr 12.30 – 15.30 Uhr, 19.30 – 23.30 Uhr   |   Sa 13.00 – 15.30 Uhr, 20.00 – 23.30 Uhr   |   So 13.00 – 15.30 Uhr  |  Sonntagabend und Montag geschlossen.


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Restaurante Largo

1200-445 Lissabon

Rua Serpa Pinto

Tel. 21 34 77 225

www.largo.pt

Die hervorragende portugiesisch-mediterran geprägte Küche des renommierten Chefkoch Miguel Castro e Silva ist zwar von wesentlicher Bedeutung für den anhaltenden Erfolg des Restaurants Largo, allerdings ist das beliebte Lokal im Altstadtviertel Chiado seit seiner Eröffnung im Januar 2010 auch sehr schnell zu einer „Pilgerstätte“ für Design-Liebhaber geworden. Verantwortlich für das wirklich sehenswerte Interieur im Largo ist der berühmte, weltweit erfolgreiche portugiesische Star-Architekt und Designer Miguel Cancio Martins.

Ursprünglich in Lissabon geboren, im Alter von 15 Jahren aber mit seiner Familie nach Paris umgezogen, wo er bis heute wohnt und seine Firma MCM Design unterhält, hat Martins die Verbindung zu seiner portugiesischen Geburtsstadt immer aufrecht erhalten und mit seiner Arbeit einen aktiven Beitrag zur Modernisierung der wunderschönen Stadt am Tejo geleistet. Der international gefragte Interieur-Designer von exklusiven gastronomischen Betrieben wie z.B. der berühmten Buddha Bar in Paris oder dem Pacha in Marrakesch war für die gelungene Renovierung
im Hotel Estrela und dem Heritage Hotel Avenida Liberdade in Lissabon verantwortlich und hat dort bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie harmonisch er bauliche Vorgaben historischer Gebäude mit moderner Innenarchitektur vereint.

Auch im Restaurant Largo ist es dem portugiesischen Star-Architekten auf besondere Weise gelungen, ausdrucksstarke Architekturmerkmale des ehemaligen Klostergebäudes aus dem 18. Jahrhundert durch moderne Designelemente und dem kontrastreichen Spiel mit Farben wirkungsvoll in Szene zu setzen und damit den ambitionierten Vorstellungen seines Auftraggebers Frederico Collares Pereira – seines Zeichens erfolgreicher Gastrom und Besitzer der beiden bekannten Lissaboner Fischrestaurants Doca Seis und Doca Peixe mehr als gerecht zu werden.

Das Restaurant Largo verfügt über zwei Ebenen, die sich sowohl farblich als auch architektonisch stark voneinander unterscheiden. Der Hauptraum des Restaurants und ein großzügiger Bereich rund um eine fast gläsern wirkende, beleuchtete Bar aus Alabaster befinden sich auf der unteren Etage, wo die Atmosphäre von der wunderschön restaurierten Gewölbe-Decke des ehemaligen Klosters, ausgesprochen dekorativen Deckenlampen und einem in den Farben weiß, grün und schwarz gehaltenem Interieur dominiert wird. Statt aufwendiger Dekorationselemente sorgen auf der rechten Seite des Restaurants moderne Kugelspots für interessante Lichtspiele auf der Wand, während links drei riesige dunkle Glasscheiben in die massive Klostermauer integriert wurden, die bei eingeschalteter Beleuchtung als Aquarium mit diversen Quallenarten erkennbar werden und den lang gestreckten, eher puristisch in weiß möblierten Raum mit faszinierenden Bildern der im Wasser schwebenden Medusen bereichern.

Die Räumlichkeiten auf der Empore des Restaurants Largo überraschen mit einem gänzlich anderen Ambiente, das von Sitzmöbeln in kräftigem Magenta, zartem Rose an den Wänden, großen Rundbogenfenstern mit Blick auf die untere Etage und warmer, goldfarbener Beleuchtung bestimmt ist. Da dieser Bereich des Restaurants mit einem speziellen Luftfiltersystem ausgestattet wurde, sind auf der Empore übrigens auch rauchende Gäste willkommen.

Das elegante Interieur im Restaurant Largo hat sicher einen erheblichen Anteil an der weit über Lissabon hinaus reichenden Popularität dieses Lokals, letztlich entscheidend für den wiederholten Besuch der Gäste sind jedoch nach wie vor die Qualität der Küche und ein angenehmer Service. Als erfahrener Koch von mittlerweile über 50 Jahren war Miguel Castro e Silva vielen Lisboetas bereits von dem ausgezeichneten Restaurant Bull & Bear in Porto bekannt, in dem er über 15 Jahre lang als Mitinhaber und Chefkoch auf höchstem kulinarischen Niveau gearbeitet hat, bevor er nach Lissabon kam und die Küche im Restaurant Largo übernahm. Castro e Silva präsentiert seinen Gästen moderne portugiesisch-mediterrane Gerichte in Kombination mit sorgfältig ausgewählten Weinen aus portugiesischen Anbaugebieten, die unter anderem hervorragend zu seinem herrlich cremigen Gorgonzola-Risotto mit Birne oder hausgemachten Tagliolini mit Hummer passen, um nur zwei seiner besonders beliebten Kreationen zu erwähnen. Als Autor von „The Food & Cooking of Portugal“ hat sich Miguel Castro e Silva mit regionalen Produkten und Spezialitäten der portugiesischen Küche auseinandergesetzt, während er in seinem zweiten Kochbuch „Recipes from my Portuguese Kitchen“ mit großem Erfolg ausschließlich eigene Rezepte veröffentlicht hat.

Das Preisniveau im Restaurant Largo liegt mit 18.- € für ein 2-gängiges Tagesmenü und durchschnittlich 22.- € für ein Hauptgericht im mittleren Bereich und ist angesichts der guten Küche und des imposanten Interieurs durchaus angemessen.

* Eine Reservierung im Restaurant Largo wird dringend empfohlen.

* Achtung: Im Juni 2015 hat Miguel Castro da Silva das Largo verlassen, um sich verstärkt um seine anderen Restaurants in Lissabon zu kümmern. Der neue Küchenchef im Largo heißt Louis Anjos, ist 26 Jahre alt und wurde bereits 2012 als Koch des Jahres in Lissabon ausgezeichnet.

Öffnungszeiten:  Mo – Fr 12.30 – 00.30 Uhr  |  Sa 18.00 – 00.30 Uhr


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VOLVER by Chakall (ehemals Quinta dos Frades)

1600-488 Lissabon

Rua Luis de Freitas Branco 5D

Tel. 21 75 98 980 / 96 60 11 180

www.volverbychakall.com

Die Entscheidung, aus dem einstigen Sterne-Restaurant Quinta dos Frades in Lissabon unter dem Namen VOLVER by Chakall ein „normales“ und vor allem deutlich preisgünstigeres Restaurant mit überwiegend südamerikanischer Küche umzuwandeln, ist bezeichnend für die unkonventionelle Lebenseinstellung von Eduardo Andres Lopez – besser bekannt als der argentinische Turban-Koch und weit gereiste Medienliebling Chakall Noir.

1972 in Argentinien geboren und bereits als Jugendlicher im Restaurant seiner Mutter als Aushilfskoch beschäftigt entschied sich Chakall nach der Schule jedoch für ein Journalismus-Studium und arbeitete unter anderem als Redakteur für das amerikanische Musikmagazin Rolling Stones. Getrieben von unbändiger Unternehmungslust gab der sympathische Individualist mit multikulturell geprägtem Familienhintergrund 1998 seinen Job in Argentinien auf, um zu reisen und fremde Kulturen kennenzulernen. Inspiriert durch die Besonderheiten der verschiedenen Landesküchen flammte während dieser Zeit seine Kochleidenschaft wieder auf und die Idee, in einem eigenen Restaurant eine multikulturell geprägte Cross Over Küche zu kreieren war geboren. Auf afrikanischen Märkten sammelte er mit kleinen, improvisierten Garküchen erste Erfahrungen im „Showkochen“, bevor er im Jahr 2000 über Marokko nach Lissabon kam und mit erstaunlichem Ehrgeiz seine vielseitige Karriere startete.

Innerhalb weniger Jahre gelang es Chakall, mehrere Restaurants und einen Catering-Service in Lissabon zu eröffnen, gemeinsam mit seinem Hund Pulga durch unterhaltsame Kochshows im portugiesischen und chinesischen Fernsehen eine bemerkenswerte internationale Popularität zu erlangen und nebenbei noch einige Kochbücher zu schreiben, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurden. Als eine der schillerndsten Persönlichkeiten der internationalen Kochszene hebt sich Chakall von seinen Berufskollegen im In- und Ausland sowohl durch seine unkonventionellen argentinisch-international geprägten Gerichte als auch durch seine optische Erscheinung ab. Seit seinem ersten Aufenthalt in Marokko hat der beliebte Koch ein Faible für bunte Turbane statt der sonst üblichen Kochmütze entwickelt und diese exotische Kopfbedeckung auch im alltäglichen Leben zu seinem persönlichen Markenzeichen mit hohem Wiedererkennungswert gemacht.

Mittlerweile lebt Chakall mit seiner Familie überwiegend in Berlin und hat dort Anfang 2013 ein weiteres Restaurant eröffnet. Das SUDAKA in Berlin-Schöneberg ist ein relativ großes Lokal mit original südamerikanischem Flair, in dem man den umtriebigen Koch in einer offenen Showküche bei der Arbeit beobachten kann, vorausgesetzt er ist nicht gerade für die Aufzeichnung seiner Kochshow in China unterwegs oder geht seinen geschäftlichen Verpflichtungen in Lissabon nach. Da Chakall nach wie vor für das VOLVER in Lissabon, die beiden Restaurants Praya und Wave am wunderschönen Strand von Ancao und sein Catering Unternehmen verantwortlich ist, pendelt der bekennende Kosmopolit und weit gereiste Weltenbummler mittlerweile als Vielflieger zwischen Berlin und Lissabon.

Wie bereits eingangs erwähnt, ist das VOLVER in Lissabon ein Restaurant mit südamerikanischer Küche, in dem der mittlerweile 43-jährige Argentinier seine Gäste mit Spezialitäten aus seiner Heimat verwöhnt – vor allem aber hervorragenden Steaks offeriert, die auf einem original argentinischen Parilla Grill zubereitet werden. Neben dem Duft von gegrilltem Fleisch sorgen
lateinamerikanische Rhythmen und exotische Cocktails von der Bar für südamerikanisches Flair, das jeden Donnerstag durch Live-Auftritte von temperamentvollen Tango-Tänzern im Volver noch zusätzlich verstärkt wird.

Das Preisniveau im VOLVER ist angesichts der gebotenen Fleischqualität und phantasievollen Zubereitung der Gerichte mit 8,50 für eine Burrata, 12,50 für gemischte Fleisch-Tapas und
25.- € für ein 300gr schweres Ribeye-Steak vom Black Angus Rind absolut angemessen.

* An Tango-Abenden und am Wochenende wird eine Reservierung im Restaurant VOLVER by Chakall dringend empfohlen.

** Achtung: Im Oktober 2015 hat Chakall sich aus dem Restaurant VOLVER zurückgezogen und gemeinsam mit zwei Partnern das Restaurant Blend in der Lissaboner Altstadt eröffnet. Unter der Leitung von Alexandra Gameiro wird das Restaurant mit dem Namen VOLVER de Carne y Alma (übers. Fleisch und Seele) und nahezu unverändertem Konzept weitergeführt. David Plage ist bereits seit 2014 als Küchenchef im VOLVER tätig und hat die nach wie vor stark von Fleischgerichten geprägte Speisekarte mit saisonal wechselnden Tapas-Menüs und herrlichen Desserts erweitert, die wie die perfekt gegrillten Steaks unbedingt einen Besuch dieses im Vorort Lumiar und damit etwas außerhalb von Lissabon gelegenen Restaurants lohnen.

Öffnungszeiten: Mittag  Mo – Fr 12.30 – 15.30 Uhr (Küche bis 15.00 Uhr)  |  Abend  Mo – Do 19.30 – 00.30 Uhr (Küche bis 22.30 Uhr)  |  Fr + Sa 20.00 – 01.00 Uhr (Küche bis 23.00 Uhr)

Sonntag und Feiertage geschlossen.


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Casa do Leao

Castelo de Sao Jorge

Tägl. 12.30 – 15.00 Uhr, 20.00 – 23.00 Uhr

Rua do Chao de Feria

Reservierung erbeten

Traditionelle portugiesische Küche auf eine erlesene Art zubereitet. Ein sehr aufmerksames Personal berät die Gäste stets freundlich und kompetent sowohl bei der Auswahl des Menues als auch bei den begleitenden Weinen. Auf der Terrasse hat man einen tollen Blick über die Alfama, im Steingewölbe des alten Klosters sind die Tische elegant und stilvoll gedeckt.


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Casa da Comida

Tracessa Amoreiras 1

Sonntag geschlossen

Ein Feinschmecker – Restaurant mit besonderer Atmosphäre und exzellenter portugiesischer Küche auf hohem Niveau. Ein bezaubernder Garten ergänzt das Lokal perfekt.
www.casadacomida.pt


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Restaurant Eleven

Rua Marques de Fronteira

Mo – Sa 12.30 – 15.00 Uhr, 19.30 – 23.00 Uhr

Keine Kreditkarten

Ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern kocht hier Joachim Koerper mit Hingabe seine stets aus frischen Zutaten bestehenden Menues. Schon bei der Anfahrt zu diesem Restaurant beeindruckt die imposante Fassade mit ihrer interessanten Beleuchtung. Betritt man die Räumlichkeiten setzt sich der Eindruck von stilvoller Eleganz fort. Grosse Fenster geben einen traumhaften Blick über den Tejo frei, die Beleuchtung unterstützt die Leichtigkeit des Raumes und die perfekten Tische warten auf Gäste, die das Besondere zu schätzen wissen.
www.restauranteleven.com

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Restaurant Bocca

Rua Rodrigo da Fonseca 87 D

Der noch junge Küchenchef Alexandre Silva zaubert seit Februar 2008 im Bocca und hat mit seiner kreativen Verarbeitung von besten Zutaten bereits viel Aufmerksamkeit erregt. Die A la Carte – Gerichte werden mit saisonalen Produkten zubereitet und variieren dementsprechend. Mittags bietet das Bocca ein wöchentlich wechselndes portugiesisches Menue. Am Abend ist die Wahl des „ Tasting Menu“ die beste Option, einen Eindruck von der besonderen Kreativität des Kochs zu gewinnen. Der Wein zum Essen kann entweder als Flasche aus einer Karte mit 120 verschiedenen Weinen ausgesucht werden, oder sie entscheiden sich bei jedem Gang für einen der 90 offenen Weine. Samstags sind alle Leute mit Kindern zum Mittag hier genau richtig, denn dieser innovative Koch hat ein Mini Gourmet Menue eigens für Kinder zusammengestellt. Das Restaurant verfügt über eine Raucher und Nichtraucherzone. Seit August 2009 hat das Bocca eine Gastro-Bar eröffnet. Hier bietet sich in ungezwungener Atmosphäre die Möglichkeit, Freunde zum Mittag oder am Abend auf einen Cocktail und ein paar feine Häppchen ( Sushi, Sashimi , Austern etc.) zu treffen.
www.bocca.pt

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Imperio dos Sentidos

Rua da Atalaia 35

Mo-So 19.30- 2.00 Uhr

Der „Edelitaliener“ mit dezent eleganter Einrichtung. Tolle Auswahl an Anti-Pasti und Pastavarianten

www.imperiodossentidos.pt

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Restaurant Suite (Casino Lisboa)

Alameda dos Oceanos

Di – So 19.30 – 24.00 Uhr

Chefkoch Fausto Airoldi ist in Lissabon als sehr engagierter und experimenteller Koch bekannt und hat sich mit der Eröffnung des Restaurants „Suite“ ein Umfeld geschaffen, was seinesgleichen sucht. Eine Lounge – Atmosphäre mit niedrigen Tischen und bequemen Sesseln und Sofas lädt zum entspannten Plaudern während des Essens ein. Die Karte bietet kleine, Tapas ähnliche Köstlichkeiten des Meisterkochs auf Platten für ein bis mehrere Personen an. Bis 2.00 Uhr ist die Küche geöffnet und niemand wundert sich hier, wenn der Gast zwischendurch ein Spiel an den Kartentischen oder den Automaten wagt, um dann an seinen Tisch im „Suite“ zurück zu kehren und eine weitere lukullische Kleinigkeit zu ordern.

*** GESCHLOSSEN***

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Bica do Sabato

Avenida da Infante Dom Henrique

Di – Sa 12.30 – 14.30, 20.00 – 23.30 Uhr

Cafeteria 12.00 – 15.30, 20.00 – 1.00 Uhr

Sushi Bar 19.30 – 1.00 Uhr

Direkt am Ufer des Tejos liegt dieser Anziehungspunkt für die Lissaboner Schickeria. Das Bica do Sapato ist nicht nur ein Restaurant für gehobene kulinarische Ansprüche, sondern auch ein Ort des „Sehen“ und „Gesehen werden“. Ob in der Cafeteria, der Sushi Bar oder im Restaurant, eigentlich trifft man hier immer auf das eine oder andere bekannte Gesicht.
www.bicadosapato.com

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Bota Alta

Travessa da Queimada 37

Mo – Fr 12.00 – 14.30, 19.00 – 22.30 Uhr, Sa 19.00 – 22.30 Uhr


Ein portugiesisches Restaurant von der Speisekarte bis zu den zahlreichen „Dekorationsstücken“ und einer hervorragenden Qualität an portugiesischen Gerichten. Am Wochenende oft hoffnungslos besetzt durch seine Stammgäste und Jene, die es sicher noch werden, lohnt hier eine frühzeitige Reservierung.

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A Charcutaria

Rua do Alecrim 47

Mo – Sa 12.30 – 16.00 Uhr, 19.30 – 23.00 Uhr Sonntag geschlossen

www.facebook.com/restaurantecharcutarialisboa

Dieses Restaurant bietet nicht nur Spezialitäten aus dem Alentejo in bester Zubereitung, sondern hat einen Service,der jedem Gast das Gefühl vermittelt man habe nur auf ihn gewartet. Machen sie dem Koch eine Freude und wählen sie ein Menue – die beste Möglichkeit, die Vielfalt der portugiesischen Küche zu erleben.

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Cantinho do Bem Estar

Rua do Norte 46

Ein kleines Restaurant mit wenigen Tischen, gutem, portugiesischem Essen und vernünftigen Preisen.


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